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Fördermöglichkeiten für private Eigentümer in der Dorferneuerung
Die Dorferneuerung leistet einen wichtigen Beitrag zur Innenentwicklung
und Belebung der Ortskerne. Daher stellt das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben in der Dorferneuerung Westerheim V unter bestimmten Voraussetzungen auch privaten Grundstücks- und Hauseigentümern Fördermittel zur Verfügung.
Gefördert werden können bei Gebäuden z.B. dorfgerechte Umbaumaßnahmen, die Erhaltung, Umnutzung und dorfgerechte Gestaltung von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden sowie energiesparende Maßnahmen. Ebenso können Maßnahmen der energetischen Sanierung mit gestalterischer Aufwertung und unter Umständen auch Abbrüche mit anschließendem Neubau dorfgerechter Gebäude, die sich dem gewachsenen Ortsbild anpassen, gefördert werden.
Zudem gibt es Fördermöglichkeiten für die dorfgemäße Gestaltung von Vorbereichs- und Hofräumen.
Für alle Maßnahmen gilt, dass sie den Zielen der Planungen zur Dorferneuerung entsprechen müssen.

Wenn Sie also auf Ihrem Grundstück im Fördergebiet in der Gemeinde Westerheim (sh. Karte!) solche Vorhaben umsetzen wollen, können Sie sich gerne an den Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft Westerheim V, Bauoberrat Christoph Graf, Tel. 08282/92-328, beim Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben wenden. Beim ALE Schwaben wird dann geprüft, ob für Ihr Bauvorhaben die Voraussetzungen für eine Privatförderung vorliegen.
Bitte beachten Sie: Eine Förderung ist nur möglich, wenn Sie vor Beginn der Maßnahme, also auch vor der Auftragsvergabe, vom ALE Schwaben die Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn erhalten haben.
Nutzen Sie die Fördermittel, die die Dorferneuerung Ihnen bietet und sprechen Sie uns bei Interesse an!

Christoph Graf,
Vorsitzender der TG Westerheim V

Dorferneuerung V Verfahrensgebiet Westerheim
Verfahrensgebiet Westerheim
Dorferneuerung V Verfahrensgebiet Günz und Rummeltshausen
Verfahrensgebiet Günz und Rummeltshausen






Ortsbild und Dorfgestaltung
Ein gelungenes Beispiel einer Umnutzung einer ehemaligen landwirtschaftlichen Hofstelle stellt das Anwesen in der Hauptstraße 30, Westerheim dar.

Anwesen in der Hauptstr. 30, Westerheim

Aus dem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen in der Hauptstraße 30, wurde ein Gewerbebetrieb, der hervorragend ins Ortsbild passt. Der Charakter und die Fassade des Gebäudes sind gänzlich gewährt. Im ehemaligen Wohnteil sind Büro und Aufenthaltsräume untergebracht. Der frühere landwirtschaftliche Teil beherbergt die Schlosserei. Der Metallbaubetrieb hat so im Dorf, nahe bei seinem ursprünlichen Betriebsort, bleiben können und musste nicht ins Gewerbegebiet abwandern. Eine gelungene und wünschenswerte Umnutzung bestehender Bausubstanz.

Anwesen in der Hauptstr. 30, Westerheim

„Beim Vogt“, Schlosserei Fickler Hermann
Der Hof gehörte zum Augustinerkloster nach Memmingen, der älteste bekannte Bauer der den Hof damals als Lehen hatte ist Mang Mang 1539, Vogt Johannes war 1656 auf dem Hof, der Hausname geht auf ihn zurück. Von 1669 bis 1848 bewirtschaftete die Familie Geiger den Hof, die Tochter Walburga Geiger heiratete Mayer Gottlieb, drei Generationen blieb der Hof im Besitz der Familie Mayer. Nach einem Brand 1925 ist das Gebäude wieder errichtet worden, das nun von Hermann Fickler als Schlosserei genutzt wird.

Für diese kurzen Ausführungen zur Hausgeschichte bedanken wir uns bei Frau Irmi Briechle, die im Rahmen des Arbeitskreises „Dorfgeschichte“ Nachforschungen angestellt hat.

Anwesen in der Hauptstr. 30, Westerheim

 

 


Ortsbild und Dorfgestaltung
In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen als gelungenes Beispiel für eine Gebäudesanierung mit teilweisem Neubau das Anwesen Dorfstraße 37, Günz, vor.

Anwesen in der Dorfstr. 37, Günz  Bild aus den 30er Jahren

Anwesen in der Dorfstr. 37, Günz
Da der Wohntrakt aufgrund des langen Leerstandes marode war, wurde dieser in 2007 in 6 Monaten geplant, teilweise abgerissen und dann, einschließlich der Tenne und des ausgebauten vorderen Dachbodens, unter das vorhandene Dach
wieder eingefügt. Geplant wurde das Ganze ohne Architekt. Dafür aber mit guten Handwerkern ohne Probleme umgesetzt. Der zweite Umbau des restlichen Dachbodens und des Stadels passierte in 2013 in 5 Monaten.

Anwesen in der Dorfstr. 37, Günz  Bild aus 2017

Zitat der Hauseigentümer Monika und Volker Lohmann:
Mit dem alten Bauernhof (Baujahr 1805) haben wir uns einen Traum erfüllt. Wir haben Altes mit Modernem vermischt und können so unter einem Dach wohnen und unsere vielen sozialen Projekte umsetzen. Die Kosten für den Umbau lagen nicht höher als beim Bau eines neuen Einfamilienhauses, dafür haben wir aber mehr Grund und Wohnfläche zu Verfügung. Der Schritt, das zu tun, hat sich gelohnt. Es ist schade um jeden alten Hof der nicht genutzt wird, denn er ist prägend für das Dorf-Bild.





Ortsbild und Dorfgestaltung
Der Erhalt des Dorfbildes mit dem ausgeprägten Charakter als Straßendorf mit giebelständigen Langhäusern ist ein wichtiges Ziel in der Dorferneuerung von Westerheim, Günz und Rummeltshausen.
Gerade im Dorfkernbereich wird die Eigenart unserer Dörfer auch von privaten Anwesen mit deren Gebäuden und Hofräumen geprägt.
Mit gelungenen Beispielen von sanierten Gebäuden oder auch Ersatzbauten und Umnutzung, möchten wir das Bewusstsein stärken und Verständnis wecken für die Identität und Schönheit unserer Dörfer. In der Dorferneuerung können auch
private Grundstücks- und Hauseigentümer Fördermittel erhalten soweit sie im Fördergebiet liegen. Gerne können sie sich an den

Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft Westerheim V
Bauoberrat Christoph Graf
Tel. 08282 / 92-328
beim Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben

wenden.
Wir werden immer wieder im Mitteilungsblatt ansprechende Beispiele zeigen. Heute stellen wir Ihnen das Anwesen in der Ottobeurer Str. 6, Westerheim früher und heute vor.

Anwesen in der Ottobeurer Str. 6, Westerheim  Bild aus den 50er Jahren

Das Hofgebäude wurde von Anfang 2007 bis Mitte 2008 umgebaut. Verwirklicht wurden zwei Wohneinheiten und drei Garagen. In einem Teil der früheren Tenne wurde ein neues Treppenhaus eingebaut, insgesamt ist ein attraktives Wohngebäude entstanden. Dem Umbau ist eine umfassende Planung mit einem intensiven Austausch zwischen Bauherrn und Architekten vorausgegangen. Eine gute Planung spart Zeit, deshalb konnte der Umbau in knapp 1 ½ Jahren verwirklicht werden.

Anwesen in der Ottobeurer Str. 6, Westerheim

Anwesen in der Ottobeurer Str. 6, Westerheim

Zitat der Hauseigentümer Anne und Wolfgang Fürst:
„Es war ja nun mal da, meine Eltern waren verstorben und das Haus stand leer. So sollte, so durfte es ja nicht bleiben. Was tun? Das Haus meiner Kindheit einfach wegreißen fiel mir zu schwer. Also, bisschen renovieren oder von Grund auf sanieren und als prägendes Gebäude erhalten? Mit viel Einsatz an finanziellen Mitteln und Engagement entschied ich mich - zusammen mit einem Mann - für den Umbau. Wenn wir nach der Fertigstellung und noch heute vor unserem umgebauten Bauernhof stehen, haben wir das Gefühl, es richtig gemacht zu haben. Wir sind zufrieden.“




2017-02-06 - Gemeinsame Sitzung Gemeinderat und Vorstand Teilnehmergemeinschaft V Dorferneuerung

Dorferneuerung Westerheim V - Gemeinsame Sitzung Gemeinderat und Vorstand Teilnehmergemeinschaft am 06.02.2017




Bekanntmachung des Amts für Ländliche Entwicklung Schwaben für die Gemeinde Westerheim; Verfahren Westerheim V – Dorferneuerung, Gemeinde Westerheim, Landkreis Unterallgäu
Der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft hat in seiner öffentlichen Sitzung vom 24.11.2016 Beschlüsse gefasst und Feststellungen getroffen. Eine Kopie der Niederschrift und die Satzung des Verbandes für Ländliche Entwicklung Schwaben – VLE – liegen zur Einsichtnahme für die Beteiligten vom 19.12.2016 bis 19.01.2017 in der der Verwaltungsgemeinschaft Erkheim, Zimmer 1, Babenhauser Straße 7, Erkheim, sowie während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung Westerheim, Bahnhofstraße 2, Westerheim, auf.
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Bekanntmachung der Gemeinde Westerheim über die Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 2 BauGB zum Entwurf der 6. Änderung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan mit 12 Änderungsbereichen
Die Gemeinde Westerheim hat in ihrer Sitzung am 10.10.2016 den Entwurf der 6. Änderung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan mit Planzeichnung, Begründung und Umweltbericht in der Fassung vom 10.10.2016 mit insgesamt 12 Änderungsbereichen  gebilligt und beschlossen die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB und die Beteiligung der Behörden und der sonstigen Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB durchzuführen.
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Dorferneuerung Westerheim V

Die Teilnehmergemeinschaft der Dorferneuerung Westerheim V hat ihre Vorstandschaft gewählt.
Das Amt für ländliche Entwicklung Schwaben und die Gemeinde Westerheim hatte alle Bürgerinnen und Bürger von Günz, Rummeltshausen und Westerheim in den Gasthof Laupheimer, Günz eingeladen. Bürgermeisterin Christa Bail begrüßte die Vertreter des Amtes für ländliche Entwicklung, Herrn ltd. Baudirektor Ferdinand Bisle und Herrn Bauoberrat Christoph Graf. Sie betonte, dass nun eine neue wichtige Etappe anstehe. 2,1 Millionen Fördergelder sollen in den nächsten 10 Jahren der Gemeinde die Chance geben die Dörfer Günz, Rummeltshausen und Westerheim attraktiv und lebenswert zu erhalten, aber auch neu zu gestalten. Die Vorstandschaft entscheide zusammen mit dem Gemeinderat, welche Projekte aus dem breiten, in der Vorplanung erarbeiteten
Maßnahmenkatalog umgesetzt werden. Eine verantwortungsvolle und äußerst interessante Aufgabe erwarte die Vorstandsmitglieder. Herr ltd. Baudirektor Ferdinand Bisle stellte die Aufgaben der Vorstandschaft noch genauer dar. In
Rücksprache mit der Gemeinde, die ihren Anteil an den Maßnahmen mittragen müsse, werde der neu gewählte Vorstand künftig Maßnahmen beschließen und planen. Welche Vorhaben Priorität bekommen und zuerst in Angriff genommen
werden, liege in den Händen des Vorstandes.
In einem weiteren Vortrag informierte er über die Möglichkeit der Privatförderung im Rahmen der Dorferneuerung und überbrückte damit die Stimmauszählung.

Die Wahl hatte folgendes Ergebnis:
Für Günz und Rummeltshausen:
Alexander Jirmann Vertreterin Agnes Heel
Stefan Miller Vertreter Wolfgang Schelkle

Für Westerheim:
Klaus Huberle Vertreter Hans Hebel
Irngard Briechle Vertreter Wolfgang Fürst
Mathias Eberhard Vertreter Rainer Dobner.

Dorferneuerung Westerheim V - Vorstandschaft (gewählt am 15.06.2016)
Das Bild zeigt von links: ltd. Baudirektor Ferdinand Bisle, Stefan Miller, Bürgermeisterin Christa Bail, Alexander Jirmann, Mathias Eberhard, Agnes Heel, Wolfgang Schelkle, Hans Hebel, Irmgard Briechle, Wolfgang Fürst, Bauoberrat Christoph Graf, Klaus Huberle, nicht mit auf dem Bild Rainer Dobner

Vorsitzender des Vorstandes ist Bauoberrat Christoph Graf, vom Amt für Ländliche Entwicklung. Dem Vorstand gehört auch noch ein Vertreter der Gemeinde Westerheim an, diesen Vertreter/in bestimmt der Gemeinderat in der nächsten Sitzung. Die Vertreter des Amtes für ländliche Entwicklung bedankten sich bei den gewählten Personen und gaben die weiteren Termine bekannt. Dem Dank schloss sich  Bürgermeisterin Christa Bail an, sie wünschte der Vorstandschaft viel Kreativität und Freude mit der  „Herausforderung Dorferneuerung“.
Herr ltd. Baudirektor Ferdinand Bisle bestritt an dem Abend seine letzte öffentliche Versammlung vor seiner Pensionierung. Die Teilnahme rechnete ihm Bürgermeisterin Christa Bail hoch an, Herr Bisle hat die vielen großen und kleinen Schritte der Gemeinde Westerheim stets wohlwollend und fachlich bestens begleitet. Sie habe viel von ihm gelernt und an seinem reichen Erfahrungsschatz teilhaben dürfen. Sie sprach schon jetzt eine Einladung aus für die Feierlichkeiten zum Abschluss der ersten Maßnahme.



  

Dorferneuerung Westerheim V

Einladung zur Wahl des Vorstands der Teilnehmergemeinschaft
am Mittwoch, 15.06.2016, um 19.30 Uhr
im Gasthof Laupheimer in Günz

Anfang dieses Jahres erfolgte der offizielle Startschuss für die Dorferneuerung Westerheim. Das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben hat eine Fördersumme von 2,1 Mio. Euro festgestellt um zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der Dörfer Günz, Rummeltshausen und Westerheim umsetzen zu
können.
Nun steht eine weitere wichtige Etappe in der Dorferneuerung an, die Wahl der Vorstandschaft.
Die Vorstandschaft wird in enger Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat die Projekte der Dorferneuerung planen und beschließen, dem Vorstand kommt also eine verantwortungsvolle Aufgabe zu, deshalb bitten wir, dass sich möglichst viele Grundstückseigentümer an der Wahl des Vorstandes beteiligen.
Wahlberechtigt sind die Grundstückseigentümer und Erbbauberechtigten im Verfahrensgebiet (sh. folgende Pläne, in denen das Verfahrensgebiet
schraffiert dargestellt ist).

Dorferneuerung V Verfahrensgebiet Westerheim
Verfahrensgebiet Westerheim
Dorferneuerung V Verfahrensgebiet Günz und Rummeltshausen
Verfahrensgebiet Günz und Rummeltshausen
Jeder Teilnehmer hat eine Stimme, gemeinschaftliche Eigentümer gelten als ein Teilnehmer. Die Vertretung durch Bevollmächtige ist zulässig. Dazu kann eine Vertrauensperson, die selber nicht beteiligt ist, zur Stimmabgabe bevollmächtigt werden. Die Unterschrift des Vollmachtgebers muss öffentlich oder amtlich beglaubigt sein.
Im Gemeindeamt liegen Vordrucke für die Vollmacht bereit oder können unter diesen Links herunter geladen werden:
- Vertretungsvollmacht für Vorstandswahl
- Vertretungsvollmacht
Die amtliche Beglaubigung erteilt die Gemeinde gebührenfrei.
Das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben hat die Zahl der zu wählenden Mitglieder des Vorstandes und deren Stellvertreter auf je 5 festgesetzt. Jeder stimmberechtigte Teilnehmer oder Bevollmächtigte kann somit als Mitglied und Stellvertreter insgesamt 10 Personen in den Vorstand wählen.
Damit die einzelnen Ortschaften des Verfahrensgebietes im Vorstand ausreichend vertreten sind, wurde durch das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben für die gruppenmäßige Zusammensetzung festgelegt, dass
- je 3 Vorstandsmitglieder und Stellvertreter für die Gemarkung Westerheim, Ortschaft Westerheim und
- je 2 Vorstandsmitglieder und Stellvertreter für den Bereich der Gemarkung Günz, Ortschaften Günz und Rummeltshausen zu wählen sind, die dort ihren Wohnsitz haben müssen.

Zur Wahl sind folgende Personen vorgeschlagen:
Für Günz:
Heel, Agnes
Jirmann, Alexander
Miller, Stefan
Schelkle, Wolfgang
Für Westerheim:
Briechle, Irmgard
Dobner, Rainer
Eberhard, Mathias
Fürst, Wolfgang
Hebel, Hans
Huberle, Klaus

In der Wahlversammlung selbst können auch noch Wahlvorschläge eingebracht werden. Das Amt für Ländliche Entwicklung sowie die Gemeinde Westerheim bedanken sich schon jetzt bei den Kandidaten für die Bereitschaft zur Wahl.
Weiter ergeht der Appell an alle Gemeindebürger und Gemeindebürgerinnen
aus dem Verfahrensgebiet von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Durch die Dorferneuerung Westerheim werden die Dörfer Günz, Rummeltshausen und
Westerheim in den nächsten Jahren wesentlich gestaltet.

Christoph Graf                                     Christa Bail
Bauoberrat                                          Bürgermeisterin
Amt für Ländliche                                            Gemeinde Westerheim
Entwicklung Schwaben



  

Dorferneuerung Westerheim V

Einladung zur Wahl des Vorstands der Teilnehmergemeinschaft
am Mittwoch, 15.06.2016, um 19.30 Uhr
im Gasthof Laupheimer in Günz

Sehr geehrte Teilnehmerin,
sehr geehrter Teilnehmer,
sehr geehrte Damen und Herren,
Anfang dieses Jahres erfolgte der offizielle Startschuss für die Dorferneuerung Westerheim. Das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben hat eine Fördersumme von 2,1 Mio. Euro festgestellt um zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der Dörfer Günz, Rummeltshausen und Westerheim umsetzen zu
können. Mit der Anordnung der Dorferneuerung ist die Teilnehmergemeinschaft
als Körperschaft des öffentlichen Rechts entstanden. Ihr gehören alle Grundstückseigentümer und Erbbauberechtigten im Verfahrensgebiet (Flurbereinigungsgebiet) an. Der Teilnehmergemeinschaft obliegt es, das Verfahrensgebiet neu zu gestalten und alle dazu notwendigen Maßnahmen
zu treffen. Dazu braucht die Teilnehmergemeinschaft einen aus mehreren Mitgliedern bestehenden Vorstand, der die Geschäfte führt.
Der Vorstand trägt gegenüber den Teilnehmern die Verantwortung für die Umsetzung der Ziele des Dorferneuerungsverfahrens. Die Vorstandswahl ist daher sehr wichtig für die Teilnehmer am Verfahren. Auf den gemeindlichen Aufruf hin wird ein Wahlvorschlag erstellt, dieser wird im nächsten Mitteilungsblatt veröffentlicht. In der Wahlversammlung selbst können auch noch Wahlvorschläge eingebracht werden.
Wir bitten Sie deshalb, nehmen Sie an der Vorstandswahl teil. Sollten Sie verhindert sein, können Sie eine Vertrauensperson, die selber nicht beteiligt ist, zur Stimmabgabe bevollmächtigen. Die Unterschrift des Vollmachtgebers muss öffentlich oder amtlich beglaubigt sein.
Vordrucke für die Vollmacht erhalten Sie beim Gemeindeamt oder unter diesen Links:
- Vertretungsvollmacht für Vorstandswahl
- Vertretungsvollmacht
Die Gemeinde ist auch befugt, die Vollmacht amtlich zu beglaubigen.
Christoph Graf                                     Christa Bail
Bauoberrat                                          Bürgermeisterin
Amt für Ländliche                                 Gemeinde Westerheim
Entwicklung Schwaben

Weitere Informationen zur Vorstandswahl
Der Vorstand vertritt die Teilnehmergemeinschaft (TG)

Die Teilnehmergemeinschaft ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. In Bayern sind ihr zum großen Teil die Aufgaben der Flurbereinigungsbehörde übertragen. Die Geschäfte der Teilnehmergemeinschaft führt der Vorstand. Er
trägt somit eine große Verantwortung für das Verfahren.
Der Vorstandsvorsitzende ist ein Beamter des Amtes für Ländliche Entwicklung Schwaben, der die erforderliche fachliche und technische Vorbildung besitzt.
Die weiteren Mitglieder des Vorstands und deren Stellvertreter werden von den Teilnehmern gewählt. Das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben hat die Anzahl der zu wählenden Vorstandsmitglieder und deren Stellvertreter auf je 5 festgelegt. Damit die Ortsfluren entsprechend der geplanten Maßnahmen vertreten sind, wurde vom Amt festgelegt, dass davon je 3 Personen den Bereich der Gemarkung Westerheim und je 2 Personen den Bereich Günz/Rummeltshausen vertreten. Gewählt werden können alle Personen, die nach bürgerlichem Recht unbeschränkt geschäftsfähig sind; sie müssen nicht Grundstückseigentümer oder Landwirte im Verfahrensgebiet sein.
Teilnehmer und damit wahlberechtigt sind die Grundstückseigentümer im Verfahrensgebiet Westerheim V.
Die Karte zum Verfahrensgebiet finden sie in den Anschlagkästen der Gemeinde Westerheim, Bahnhofstr. 2 (Gemeindeamt) und in Günz, Dorfstr. 31 (bei der Kirche).
Die Karte ist auch unter diesem Link (oder sh. Gebietskarten, ganz unten!) abrufbar.
Alle Grundstückseigentümer und Erbbauberechtigen im Verfahrensgebiet haben ein Stimmrecht. Gemeinschaftliche Eigentümer gelten als ein Teilnehmer. Sie müssen sich auf eine Person einigen, die die Stimme abgibt.
Wer aus dem Kreis der Teilnehmer verhindert sein sollte, kann eine Vertrauensperson, die selber nicht beteiligt ist, zur Stimmabgabe bevollmächtigen. Die Unterschrift des Vollmachtgebers muss öffentlich oder amtlich beglaubigt sein. Eine Person kann jedoch in keinem Fall mehr als einmal abstimmen.
Aufgaben des Vorstands – Der Vorstand wird zur Neugestaltung des Dorferneuerungsgebiets in Absprache mit der Gemeinde Planungen zur Neugestaltung von Straßen, Wegen, Plätzen, gemeinschaftlichen und öffentlichen Einrichtungen sowie landschaftspflegerische Maßnahmen in Auftrag geben und die Planungen begleiten, die den Projektzielen der Dorferneuerung Westerheim V entsprechen.
Das Verfahrensgebiet ist Teil unserer Kulturlandschaft. Es ist Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Deshalb sind im Verfahren auch Maßnahmen zum Erhalt des Landschaftsbildes und zur Verbesserung des Naturhaushaltes durchzuführen. Auf die Belange des Natur- und Artenschutzes hat der Vorstand in besonderer Weise zu achten.
Maßnahmen der Dorferneuerung wie z.B. Straßenraum- und Platzgestaltungen, Freiflächengestaltungen, Grünordnungsmaßnahmen oder die Sanierung und Umnutzung von Gebäuden werden durchgeführt. Planungen zur Verbesserung der Wohn- und Arbeitsbedingungen und zur Verbesserung des Naturhaushaltes werden in enger Zusammenarbeit zwischen dem Vorstand, der Gemeinde und den Bürgern erarbeitet.
Neben diesen wichtigsten Arbeitsfeldern sind im Laufe eines Verfahrens viele Einzelentscheidungen zu treffen. Dabei gilt es Lösungen zu finden, die möglichst allen Beteiligten und Interessen gerecht werden.
Die Grundstückseigentümer entscheiden – Diese Information dient dazu, besser zu beurteilen, wer für ein Ehrenamt als Vorstandsmitglied geeignet ist und gewählt werden soll. Jeder Interessierte muss für sich entscheiden, ob er ein solches Amt annehmen und sich zur Wahl stellen möchte.
Eine umfangreiche Dorferneuerung wie jetzt in der Gemeinde Westerheim kann jedoch nur gute Ergebnisse bringen, wenn genügend Vertreter aus der Bürgerschaft (Männer und Frauen!) bereit sind, im Vorstand der Teilnehmergemeinschaft mitzuwirken und damit ihre Heimat aktiv mitgestalten.





              2016-03-03 - Dorferneuerung

Die Dorferneuerung ist nun rechtskräftig angeordnet, somit hat die Dorferneuerung offiziell begonnen.
Als nächster Schritt steht die Wahl der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft an. Diese besteht aus einem Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung, der kraft Gesetzes Vorsitzender ist sowie dessen Stellvertreter, dem Vertreter der Gemeinde samt Stellvertreter, sowie insgesamt fünf zu wählende Mitgliedern plus Stellvertreter.
Damit die einzelnen Ortschaften des Verfahrensgebietes im Vorstand ausreichend vertreten sind, wurde für die gruppenmäßige Zusammensetzung festgelegt, dass
je 3 Vorstandsmitglieder und Stellvertreter für die Gemarkung Westerheim- Ort Westerheim und
je 2 Vorstandsmitglieder und Stellvertreter für den Bereich der Gemarkung Günz -Orte Günz und Rummeltshausen zu wählen sind.
Die Gemeinde ist beauftragt, eine Vorschlagsliste mit geeigneten Kandidaten zu erstellen. Wir bitten Sie deshalb, Vorschläge bis zum 18. März 2016 unter Angabe des Namens und des Wohnortes im Gemeindeamt Westerheim abzugeben. Es sollen mindestens 10 Kandidaten vorgeschlagen sein.
In den bisherigen Arbeitskreisen haben viele Bürgerinnen und Bürger intensiv und engagiert mitgearbeitet. Die Gemeinde hofft, dass sich aus diesen Gruppen heraus Personen zur Wahl stellen, aber auch alle, die Interesse an der Entwicklung der Gemeinde, der Dörfer haben, können sich in der Vorstandschaft einbringen. Die Vorstandschaft kann kreativ und in enger Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat die Projekte der Dorferneuerung Westerheim beschließen und planen. Die Mitarbeit in der Vorstandschaft ist also eine interessante und wichtige Aufgabe.
Die Wahl findet in einer eigens dazu einberufenen Versammlung der Teilnehmergemeinschaft statt. Der Versammlungstermin wird noch bekanntgegeben, in der Versammlung können auch noch Wahlvorschläge erfolgen.

2016-03-02 Aufgaben Vorstand Teilnehmergemeinschaft



   Dorferneuerung

Seit 2009 arbeitet die Gemeinde an der Dorferneuerung. Viele Akteure, vor allem aktive Bürgerinnen und Bürger, haben Projekte entwickelt und Maßnahmen erarbeitet für eine Verbesserung der Lebensverhältnisse, der Innenentwicklung und für soziale Themen.
Wir alle – Gemeinde, Arbeitskreissprecher, Planer, Bürger/Innen – haben ein Maßnahmenpaket an das ALE geschickt, das ein Kostenvolumen von  ca. 8. Mio € umfasste.
Das Amt für Ländliche Entwicklung hat der Gemeinde Westerheim eine Fördersumme von 2,1 Mio. € bewilligt, eine stolze Summe, die der Gemeinde viel Spielraum lässt. Formell hat das Amt für Ländliche Entwicklung, Krumbach, die Dorferneuerung für die Gemeinde Westerheim am 10.12.2015 angeordnet. Gleichzeitig wurde ein Fördergebiet nach den Dorferneuerungsrichtlinien festgesetzt. Die nachstehenden Planausschnitte zeigen das festgesetzte Fördergebiet. Innerhalb dieses Gebietes können so auch private Maßnahmen bezuschusst werden.
Für die kommenden Jahre wünscht sich die Gemeinde weiterhin viele engagierte Bürgerinnen und Bürger die mit Motivation, zielorientiert und interessiert die nächste Etappe der Dorferneuerung mit angehen. Ein weiterer Schritt wird die Wahl des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft sein.  




Bekanntmachung der Gemeinden Westerheim und Lauben und des Marktes Erkheim; Flurbereinigungsbeschluss des Amtes für Ländliche Entwicklung vom 10.12.2015 Gz. B-V 7533 zum Verfahren Westerheim V – Dorferneuerung Gemeinde Westerheim, Landkreis Unterallgäu Flurbereinigungsbeschluss
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Bekanntmachung der Gemeinden Westerheim und Lauben und des Marktes Erkheim;
Festsetzung eines Fördergebietes nach Nr. 4 Abs. 3 DorfR2015 – Verfahren Westerheim V – Dorferneuerung Gemeinde Westerheim, Landkreis Unterallgäu

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Eine Orientierung zur Dorferneuerung können Ihnen die Gebietskarten geben.



Vorplanung zur Dorferneuerung

In der gemeinsamen Versammlung aller Arbeitskreise und dem Gemeinderat wurden für Rummeltshausen 10, für Günz 20 und für Westerheim 30 Maßnahmen vorgestellt, die in der Gemeindeentwicklung und der anschließenden Vorplanung zur Dorferneuerung erarbeitet wurden. Bei der Abstimmung ergaben sich für die einzelne Ortsteile folgende Prioritäten:
Rummeltshausen
1. Fuß- und Radweg von der Ortsstraße bis zur Rummeltshauser Straße
2. Kapellenplatz inkl. Parkplätze, Bäume, Bank und Brunnen
3. Baugebiet Hinter der Kapelle
4. Fußweg von Rummeltshausen nach Härtleberg inkl. Ergänzung der Beleuchtung
5. Ortseinfahrt Ortsstraße Nord
Günz
1. Sanierung / Umbau Kindergarten
2. Sanierung / Umbau Alte Schule sowie Dorfplatz Günz inkl. Neubau Info/Treff, Neubau Buswartehaus, Gehweg bis Brücke, Parkplätze, Bäume und Bänke
4. Ersatz und Ergänzung der Rotdorne entlang der Dorfstraße
5. Aufwertung Umfeld Vereinsheim und Feuerwehrhaus
Westerheim
1. Dorfladen mit Getränkemarkt, Café, Bäckerei Hauptstraße / Schulweg
2. Kirchplatz inkl. Gehweg, Parkplätze, Grünfläche und Bäume
3. Neugestaltung Bahntrasse: Schallschutz, Verbreiterung Bahnunterführung oder Tieferlegung
4. Neugestaltung Dorfplatz / Bahnhofstraße / Vorbereich Bank inkl. Buswartehaus, Busbucht, Inseln, Gehweg, Parkplätze, Grünfläche und Bäume
5. Sanierung / Umbau Alter Pfarrhof



Übergabe der Dokumentation "Dorfanalyse"

296 Seiten umfasst die jetzt vorgestellte und an die Gemeinde Westerheim übergebene Dokumentation anlässlich der Dorfanalyse „Westerheim, Günz, Rummeltshausen“.
Übergabe Dokumentation Dorfanalyse

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